DigitalTV von Hauppauge oder TechnoTrend |
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PVACut von Michael Tirtasana |
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DVD2AVI_PVAView von Michael Ring |
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PVAStrumento von Wiljo Heinen |
Zum Aufnehmen im MPEG2-MP2-Formt reicht eigentlich die mit der DVB-PCI-Karte gelieferte Software (hier DigitalTV von Hauppauge). Die Aufnahme an sich ist sehr einfach. Es sind nur ein paar Einstellungen zu machen.


In den Einstellung unter {Setup} sollte wie in den Grundlagen erwähnt das PVA-Format ausgewählt werden. Zusätzlich sollte eine maximale Dateigröße von 4 Gigabyte eingestellt werden, da viele Zusatz- und Dekoderprogramme nicht mit mehr als 4096 Megabyte umgehen können. Ein Festplattenspeicher von 4 Gigabyte reicht für ungefähr 2 Stunden Film. Unter {Change} kann noch der Aufnahmeort eingestellt werden.
Eine kleine Anmerkung am Rande: 4 Gigabyte Daten in 2 Stunden herunterladen. Dieses soll ja schon mit DSL per Satellit möglich sein.
Nach der Auswahl des Senders kann nun die Aufnahme gestartet werden. Nach stoppen der Aufnahme hat man dann den MPEG2 Stream im PVA-Format auf der Festplatte.
Mit dem Programm PVACut von Michael Tirtasana kann man den PVA Stream schneiden, um eventuell vorhandene Werbung zu entfernen. Um die PTS-Timing-Informationen nicht zu verlieren müssen noch ein paar Einstellung gemacht werden.

Zum einen sollte man nur an I-Frames schneiden und zum anderen sollen keine neuen PTS-Timing-Informationen erstellt werden. Also {Cut at I Frames (GOP) only} aktivieren und {Calculate new PTS Time for new pva file} deaktivieren.

Über {New Source PVA} wird der PVA Stream eingeladen. Jetzt einfach die Segmente selektieren und mit {Insert} oder {Add} einfügen. Das Selektieren des Anfang- bzw. Endbildes wird durch ein Druck auf die rechte Maustaste gesetzt. Danach mit {SaveAs} einen neuen PVA Stream erstellen.

Um die Daten in ein konformes DVD-Format oder (S)VCD-Format zu bekommen, müssen die Daten konvertiert werden. Das Programm PVAStrumento von Wiljo Heinen ist bestens dazu geeignet.

Als erstens wird der PVA Stream ausgewählt und durch drücken auf die Schaltfläche {demux} kommt man zu den Demux-Optionen. Auch hier müssen einige Einstellungen gemacht werden. Um einen synchronen MPEG2 Stream zu erhalten muß {Fix startup delays} und {Synchronize complete streams} aktiviert sein. Will man den MPEG2 Stream auf mehre CD-R oder DVD-R verteilen, kann diese Einstellung auch noch gemacht werden.

Die entstandenen Audio- und Videodaten (MPEG2-ES) können jetzt einem Authoring-Tool zugeführt werden.
Soll die Aufzeichnung eine konforme SuperVideoCD werden, kommt man um eine komplette Konvertierung nicht herum, denn die Datenrate liegt bei 4 Mbit/s im Durchschnitt. Auch beim Erstellen einer DVD mit der Auflösung 480x576 kann es Probleme geben, wenn der eigene DVD-Player keine DVD-SVCD abspielt. Bei den Auflösungen 544x576 und 528x576 muß sowieso neu kodiert werden, denn das spielen nur sehr wenige DVD-Player ab.
Alle möglichen DVB-Auflösungen und ihre Reduktion (resize):

Alle gesendeten DVB-Auflösungen können für eine DVD auf 720 horizontale Bildpunkt gestreckt und für eine SVCD auf 480 horizontale Bildpunkte getaucht werden. Diese Vorgehensweise kommt ungefähr hin.
Die genaue Reduktion der DVB-Auflösungen |
Autor Lucike - Unterstützung im Forum
(Stand 8. Mai 2003)